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März - April 2026

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Das "Custoza-Dreieck"

Dieses weitläufige Gebiet in der Provinz Verona grenzt im Nordwesten an Peschiera del Garda, im Nordosten an Sommacampagna und im Süden an Valeggio sul Mincio. Dank seiner Nähe zu Verona, dem Gardasee und Mantua ist es eines der am besten erreichbaren Gebiete (zwei Autobahnen durchqueren es, und der Flughafen Villafranca liegt innerhalb seiner Grenzen). Paradoxerweise wird es aber auch oft auf dem Weg zum See und zur Stadt umfahren.

 

Dieses fast schon verborgene Hinterland entspricht jedoch der klassischen Vorstellung einer italienischen Landschaft: sanfte Hügel, Weinberge, Olivenhaine, kleine, uralte Dörfer, herrschaftliche Villen mit Gärten und eine hervorragende Gastronomie. Das Herzstück dieser kleinen, traditionsreichen Welt ist zweifellos Custoza, ein Dorf, das außerhalb Italiens vor allem durch seinen Namen bekannt ist – es ist Namensgeber eines beliebten trockenen Weißweins. Für Italiener weckt dieser Name jedoch Erinnerungen an zwei bedeutende Schlachten (1848–1866) des Risorgimento, des Prozesses der nationalen Einigung, deren symbolische historische Zeugen der Obelisk und das Soldatenossuar sind.

 

Die Region ist reich an kleinen, verstreuten Museen zur Geschichte der Italienisch-Österreichischen Kriege sowie an Agrotourismus-Betrieben, Landgasthöfen und zahlreichen Dorffesten, bei denen oft lokale Produkte wie Wein, Olivenöl und der köstliche „Custoza-Brokkoli“ im Mittelpunkt stehen.

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